{"id":3715,"date":"2024-11-17T10:52:47","date_gmt":"2024-11-17T10:52:47","guid":{"rendered":"https:\/\/markvankoors.net\/?p=3715"},"modified":"2026-10-10T18:43:17","modified_gmt":"2026-10-10T18:43:17","slug":"elementor-3715","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/markvankoors.net\/?p=3715","title":{"rendered":"Albania"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"3715\" class=\"elementor elementor-3715\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1b1de0a e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"1b1de0a\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4da4e53 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"4da4e53\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-aae97e0 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"aae97e0\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"647\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/markvankoors.net\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20261010_Albania_nurCover-647x1024.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-4133\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/markvankoors.net\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20261010_Albania_nurCover-647x1024.jpg 647w, https:\/\/markvankoors.net\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20261010_Albania_nurCover-189x300.jpg 189w, https:\/\/markvankoors.net\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20261010_Albania_nurCover-768x1216.jpg 768w, https:\/\/markvankoors.net\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20261010_Albania_nurCover-970x1536.jpg 970w, https:\/\/markvankoors.net\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20261010_Albania_nurCover-1293x2048.jpg 1293w, https:\/\/markvankoors.net\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20261010_Albania_nurCover-scaled.jpg 1616w\" sizes=\"(max-width: 647px) 100vw, 647px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-db7345b elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"db7345b\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<h4><strong>ALBANIA<\/strong><\/h4><p>Als f\u00fcnfter Roman der Imbert-Serie ein Buch \u00fcber die Anf\u00e4nge.<\/p><p>Eine Dienstreise nach Albanien. <br \/>Unerwartete Zwischenf\u00e4lle, die in einer Entf\u00fchrung kulminieren. Imberts verzweifelter Versuch, einen engen Mitarbeiter zu retten. Das Einl\u00f6sen von Gefallen bei diversen sogenannten Freunden. Sein katastrophales Verh\u00e4ltnis zu seinem Pr\u00e4fekten. <br \/>Die Erkenntnis, es gibt doch noch den Wunsch nach Liebe tief in ihm. R\u00fcckkehr an Orte, die ihn tief bewegen.<\/p><p>R\u00fcckbesinnung. R\u00fcckgrat beweisen. R\u00fcckhalt gebend. Ein kleiner Einblick in die Tiefen des Directeurs.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-83dffb3 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"83dffb3\" data-element_type=\"container\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d226596 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"d226596\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cf42b52 elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"cf42b52\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"spacer.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-spacer\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-spacer-inner\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-61f72b4 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"61f72b4\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e93a1e5 elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"e93a1e5\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"spacer.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-spacer\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-spacer-inner\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c330c7a elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"c330c7a\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5b89bef elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"5b89bef\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Leseprobe<\/h2>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c31be0e elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"c31be0e\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p><strong><em>Prolog<\/em><\/strong><\/p><p>Der linke Oberschenkel schmerzte h\u00f6llisch. Das Blut schoss dem K\u00f6rperpuls und Herzschlag entsprechend mehr und weniger aus der offenen Schusswunde heraus, welche die Arteria femoralis b\u00f6se verletzt hatte. Die Blutlache, sicherlich schon mehr als ein halber Liter, wurde jede Sekunde zunehmend gr\u00f6\u00dfer. Breitete sich unaufh\u00f6rlich und ohne Erbarmen aus. Sein Hirn arbeitete dennoch. Wie verr\u00fcckt. Sterben w\u00fcrde er, innerhalb der n\u00e4chsten zwei oder drei Minuten. Das war ihm klar, wie auch es klar war, diesmal hatte er komplett \u00fcberreizt; war erneut ein viel zu gro\u00dfes Risiko gegangen und w\u00fcrde jetzt daf\u00fcr die finale Zeche zahlen. Mit seinem Leben. Er stand sozusagen direkt neben sich. Konnte sich selbst aus einer Art Vogelperspektive von oben herab beobachten. <br \/><br \/>Es war spannend, mit anzusehen, wie seine Erinnerung die Vergangenheit in Bruchteilen von Millisekunden abgraste und einzelne Details abarbeitete. Seine Kindheit. Halbwegs naiv und irgendwie unwissentlich beh\u00fctet verbracht. Keine sozialen Brennpunkte. Die gab es ja nur in der entfernten Nachbarschaft. Bei den Anderen. Er hatte als Junge nicht unbedingt die famili\u00e4re Wahnsinnsunterst\u00fctzung w\u00e4hrend seiner Schulzeit erhalten. Sozusagen gar keine. Oder vielleicht sogar eher das Gegenteil. Kl\u00f6tze zwischen die Beine geschmissen bekommen. Hinterher sagte man ihm, er sei \u2039insbesondere begabt\u203a, was auch immer das bedeuten mochte. Studium und erste Erlebnisse im Leben. Seine von fr\u00fcher Jugend an vielen Reisen, sein unerwartetes empathisches Engagement f\u00fcr Tiere und Schutzbed\u00fcrftige &#8211; genau in dieser Reihenfolge. Erst die Tiere, die keine Lobby hatten, dann die Menschen.<br \/><br \/>Stationen seiner Polizei-Karriere. Montpellier, Lille, nat\u00fcrlich Paris. Geboren, um Karriere im Geflecht der franz\u00f6sischen Kaderschulen zu machen. Sciences Po und \u00c9cole Nationale d\u2019Administration in Strasbourg. Was ihm aber rein gar nicht gefallen hatte und seiner von Dritten, sprich seinen Eltern, so sorgf\u00e4ltig vorhergeplanten politischen Karriere in der Pariser Politelite ein vorzeitiges und abruptes Ende beschert hatte. <br \/><br \/>Es waren viele spannende Gedanken, die ihm durch den Kopf schossen, leider aber irgendwie im falschen Moment. Er schaute sich um. Wollte er tats\u00e4chlich \u00fcberleben, und ja er wollte, nat\u00fcrlich wollte er, so musste er jetzt und hier klar handeln. Aber gleichzeitig die offen pulsierende Wunde abzubinden und sich gegen die beiden Gegner zu behaupten, w\u00fcrde ziemlich sicher nicht funktionieren. Die Gegner lie\u00dfen ihm kaum Zeit zum Nachdenken. Alle paar Sekunden schlugen Kugeln ihrer AK-47 Sturmgewehre ein. Kaliber 5,45\u00d739mm. Eine davon sa\u00df in seinem Oberschenkel. Arteria femoralis. Er fluchte. In reinstem S\u00fcdfranz\u00f6sisch. Was einen Euphemismus erster G\u00fcte darstellt. Er hatte nur eine dieser schmalspurigen Sig SP 2022 Halbautomatiken. Das war eine tolle Waffe im direkten, engen Combat, im H\u00e4userkampf, oder eins zu eins, aber wirklich rein gar nichts gegen die gasdruckgeladenen Kalaschnikows. Und er sp\u00fcrte, wie ihm langsam aber sicher die Sinne schwanden. <strong>Mors reptile. Der Tod kriecht.<\/strong><br \/><br \/>Ein Klavierkonzert jagte final durch seinen Geist. Ashkenazy auf einer der Klaviersonaten von Beethoven. Sonata No.15 in D major, Opus 28 war es wohl. Wie sehr er doch gerade diese Musik liebte. Und so vieles mehr. Es war Genussmensch durch und durch. Ihm wurde schummerig vor Augen.<br \/>Das Letzte, woran er sich irgendwie noch vage erinnerte, war der besorgte Blick von Capitaine Romaine Fresne-Saint-Mam\u00e8s. Ihre durch und durch braunen, gro\u00dfen Augen blinzelten ihn verzweifelt an. Und er meinte auch noch ein, <br \/>\u00abAuguste. Wachbleiben! Ich brauche Dich! Ich liebe Dich!\u00bb, zu h\u00f6ren. <br \/><br \/>Dann wurde ihm dunkel, tiefschwarz, vor den Augen, kein wei\u00dfer Tunnel am Ende, aber er verlor definitiv die Besinnung. F\u00fcr l\u00e4ngere Zeit.<\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ALBANIA Als f\u00fcnfter Roman der Imbert-Serie ein Buch \u00fcber die Anf\u00e4nge. Eine Dienstreise nach Albanien. Unerwartete Zwischenf\u00e4lle, die in einer Entf\u00fchrung kulminieren. Imberts verzweifelter Versuch, einen engen Mitarbeiter zu retten. Das Einl\u00f6sen von Gefallen bei diversen sogenannten Freunden. Sein katastrophales Verh\u00e4ltnis zu seinem Pr\u00e4fekten. 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